Ich komme aus drei Welten, die heute ziemlich gut zusammenpassen.
Wirtschaftsrecht hat mir beigebracht, komplexe Anforderungen sauber auseinanderzunehmen. In der Digitalisierung von Kanzleien habe ich erlebt, was Technik im echten Betrieb aushalten muss. Und aus Marketing und Projektarbeit weiß ich, dass eine gute Lösung wenig bringt, wenn Menschen sie nicht verstehen oder benutzen.
Heute kommt das zusammen: Ich entwickle eigene Systeme mit KI und helfe Unternehmen dabei, aus konkreten Problemen funktionierende Lösungen zu machen.

Maxim Burré, Münster.
Wirtschaftsjurist · Marketer · Projektmanager · Entwickler
Die Mischung.
Aus der Rechtswelt: Regeln, Details, Sorgfalt.
Ich bin Wirtschaftsjurist und habe in einer Rechtsanwaltsgesellschaft Vergabeverfahren für öffentliche Bauprojekte im zweistelligen Millionenbereich begleitet, eine Welt, in der ein übersehenes Detail erhebliche Folgen hat. Dort lernt man, komplexe Anforderungen auseinanderzunehmen und Regeln so zu formulieren, dass sie auch im Sonderfall funktionieren. Genau das steckt heute in jedem System, das ich baue.
Aus der Kanzlei-Digitalisierung: Technik im echten Betrieb.
Schon im Studium habe ich für Kanzleien IT-Infrastruktur aufgebaut, später habe ich bei einem IT-Dienstleister an der Digitalisierung von Anwaltskanzleien gearbeitet. Ich weiß, woran Software im Betriebsalltag scheitert, meistens nicht an der Technik, sondern daran, dass sie nicht zu den Abläufen und den Menschen passt.
Aus Marketing und Projekten: Menschen erreichen, Dinge fertig machen.
Mit eigener Agentur und als Marketingverantwortlicher einer Unternehmensberatung habe ich für viele mittelständische Unternehmen gearbeitet: Strategie, Websites, Kampagnen, Recruiting, und die tägliche Realität zwischen einer guten Idee und ihrer Umsetzung. Eine Lösung muss nicht nur logisch richtig sein. Menschen müssen sie verstehen und benutzen wollen.
Wenn ich heute Software baue, entsteht ein erheblicher Teil des Codes mit Unterstützung von KI, ohne diese Werkzeuge hätte ich ein Projekt wie NINFLY nicht allein entwickeln können. Entscheidend ist für mich deshalb nicht, jeden Teil des Codes selbst zu schreiben. Meine Arbeit liegt darin, zu verstehen, was gebaut werden soll, Abläufe in Regeln zu übersetzen, Entscheidungen zu treffen, Ergebnisse zu prüfen, und ein System so lange weiterzuentwickeln, bis es im echten Betrieb funktioniert.
Die spannendste Frage ist für mich dabei nicht, was KI alles kann. Sondern was Menschen damit plötzlich selbst umsetzen können, die ihr eigenes Fachgebiet sehr gut verstehen. Genau das erlebe ich gerade selbst. Neues probiere ich deshalb zuerst in eigenen Projekten aus, bevor ich es einem Unternehmen empfehle.
Warum ich das mache.

Mich interessieren Sätze wie: „Das müsste doch eigentlich besser gehen.“ Meist steckt dahinter kein großes Innovationsprojekt, jemand erlebt einen Ablauf jeden Tag, verliert dabei Zeit, überträgt Informationen von einem System ins andere oder hat sich längst daran gewöhnt, dass etwas unnötig umständlich ist. Aus solchen Sätzen sind alle meine Projekte entstanden.
Die Antwort lege ich dabei nicht vorher fest: Ob daraus ein besserer Ablauf, ein vorhandenes Werkzeug, ein Prototyp oder ein eigenes System wird, entscheidet das Problem, nicht die Technik.
Dahinter steht eine einfache Überzeugung: Ein guter Betrieb erkennt die Punkte, die ihn aufhalten, und löst sie so schnell wie möglich. Ich glaube, dass KI genau das gerade grundlegend verändert, für Unternehmer wie für Mitarbeiter. Wer der KI jederzeit Fragen stellen kann, muss nicht mehr warten, bis jemand Zeit für eine Erklärung hat, und arbeitet Dinge zu Ende. Und wer sein Fachgebiet versteht, kann heute Werkzeuge bauen, für die früher spezielles Wissen nötig war. Das wird schneller kommen, als die meisten denken.
Gleichzeitig halte ich nichts von KI als Liebhaberei. Ein Einsatz lohnt sich, wenn er Zeit oder Geld spart, sonst nicht. Bevor ich etwas baue, frage ich deshalb zuerst, ob es nicht einen anderen Ablauf gibt, der sich mehr lohnt. Ich rede auch nicht gern lange über Möglichkeiten: Ich probiere sie aus und urteile am Ergebnis.
Wenn Sie mit mir sprechen, bleibt das auch so.
Ich arbeite bewusst allein, aus Münster. Wenn Sie mit mir über ein Vorhaben sprechen, sprechen Sie mit derselben Person, die sich anschließend damit beschäftigt, es gibt keinen Vertrieb und keine Übergabe an ein anderes Team. Das bedeutet auch, dass ich nicht beliebig viele Projekte gleichzeitig annehme.
Woran arbeiten Sie?
Wenn Sie so einen „Das müsste doch besser gehen“-Satz im Kopf haben, müssen Sie noch nicht wissen, ob daraus ein KI-Projekt, Software, ein anderer Ablauf oder überhaupt ein Projekt wird. Ein konkretes Problem reicht. Ich lese und antworte selbst, meist innerhalb von 24 Stunden.
mburre@mburre.de